Nach der Hamburger HFB 320 war die Bremer VFW 614 das zweite deutsche, ab 1974 in Serie gebaute Düsenverkehrsflugzeug. Der Erstflug des Prototypen fand bereits im Sommer 1971 statt. Eine Besonderheit ist die Position der Triebwerke: Sie befinden sich oberhalb der Tragflächen. Grund dafür ist, dass die Maschinen in Entwicklungsländern eingesetzt werden sollten. Auf deren oft unbefestigten Startbahnen würden unter den Flächen oder im Heck angeordnete Motoren Sand und kleine Steine ansaugen und dabei beschädigt. Über den Flächen sind sie jedoch davor geschützt. Die auf den Airport Days Hamburg 2007 ausgestellte VFW 614 wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig als fliegender Simulator eingesetzt.

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